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Staudamm

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Stauwerke in der Übersicht
So genannte Absperrbauwerke stauen Gewässer. Sie werden hinsichtlich ihrer Bauart unterschieden: Die Gewichtssteinmauer ist eine stabile, gerade oder leicht gekrümmte Betonkonstruktion, die an der Basis sehr mächtig ist und mit zunehmender Höhe an Breite abnimmt.  Allein durch den Eigendruck hält die Mauer den Wassermassen stand.

Die Bogenstaumauer, auch Kuppel- oder Gewölbestaumauer genannt, wird bei hohen aber nicht sehr breiten Tälern eingesetzt. Der Grundriss dieser Staumauer beschreibt einen Bogen, so dass sich das Bauwerk gegen das Wasser wölbt. Der durch das Wasser erzeugte Druck wird auf die seitlich im Berg gelegenen Fundamente abgeleitet. Daher ist die Bindung an den Fels besonders wichtig. Diese Konstruktion wird nur bei engen Tälern und stabilen Talflanken eingesetzt und kommt häufig in Österreich und der Schweiz zum Einsatz.

Die Pfeilerstaumauer benötigt weniger Material als die Gewichtsstaumauer. Betonpfeiler übernehmen die statische Funktion. Die Zwischenräume können deshalb materialsparend aufgefüllt werden. Diese Form des Stauwerks wird eingesetzt, wenn der Boden für eine Gewichtsstaumauer zu weich ist.

Staudämme im engeren Sinne sind ebenfalls Absperrbauwerke. Sie kommen in extrem breiten Tälern oder in Ebenen zum Einsatz. Im Normalfall sind sie breiter als hoch. Gestützt wird der Damm, der im Innern über einen festen Kern verfügt, beidseitig mit eingebautem Erd- oder Felsmaterial. Die Abdichtung wird an der Maueroberfläche mit Beton oder Asphalt gesichert.