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Tunnel

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Tunnelangst kann lästig sein...
und die Fahrt durchs Gebirge richtig vermiesen. Sie sei meist eine Facette der Klaustrophobie, der krankhaften Angst vor geschlossenen Räumen, erläutert Diplompsychologe Frank Meiners, Pressesprecher der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) in Hamburg.

Genau wie Klaustrophobie ist Tunnelangst behandelbar: Verhaltenstherapie - Erfolgsquote 80 Prozent - hilft. Etwas tun können Betroffene allerdings auch selbst: "Bauen Sie mit einem Spaziergang vor der Fahrt Stress und Aggressionen ab", rät Verkehrspsychologin Dr. Karin Müller vom TÜV Rheinland. Ebenso wichtig ist die entspannte Sitzposition hinter dem Lenkrad.

Während der Panikattacke sollten Autofahrer möglichst nicht anhalten, sondern erst hinter dem Tunnel parken. Jeder Tunnel geht schließlich mal zu Ende. Raschen Nutzen bringt die bewusste Konfrontation mit Tunnelfahrten - und ein wenig Seelenstrategie: Der Mensch ist eben kein Maulwurf; mitunter rebellieren ganz schlicht die (durchaus gesunden) Instinkte. Wie bei fast allen Ängsten gilt: Die Angst annehmen ist der beste Weg zur Bewältigung.

Übrigens: Sogar Tunnelbetreiber haben das Problem erkannt. Mehr Licht im Tunnel und abwechslungsreiche farbliche Gestaltung sollen das Wohlbefinden steigern. Vielleicht erzählen Beifahrer oder Beifahrerin auch einfach eine spannende Geschichte über Zwerge, die im Tunnel wohnen...