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Frühlingsbräuche

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Das Frühlingsfest ist in China wichtigstes Fest des Jahres. Die Familienmitglieder kehren in die Heimat zurück, um mit allen ihren Angehörigen gemeinsam zu feiern. Laut dem chinesischen Mondkalender markiert das Frühlingsfest den Beginn eines neuen Jahres. Eigentlich handelt es sich hierbei also um das chinesische Neujahrsfest, doch mittlerweile ist die Bezeichnung "Frühlingsfest" offiziell anerkannt. Über einen ganzen Monat ziehen sich die Feierlichkeiten, vom zwölften Monat des alten Mondjahres bis in die ersten Tage des neuen Jahres. Das Frühlingsfest blickt auf eine lange Geschichte zurück und hat seinen Ursprung in den Opferzeremonien für die Götter und Ahnen. So ist bis heute der erste Brauch des neuen Jahres die Ahnenverehrung. Am Ahnenaltar, auf den zuvor Wein, Speisen, Räucherstäbchen und rote Kerzen gestellt wurden, verneigt sich die Familie vor den Verstorbenen. Mit diesem Ritual verbindet sich die Hoffnung auf ein gutes neues Jahr. Danach versammeln sich die Menschen auf den Straßen, welche vom Lärm der Feuerwerkskörper und Trommeln erfüllt sind. Die werden benutzt, um böse Dämonen zu vertreiben und Glück herbei zu wünschen. Mit dem Laternenfest, am 15. Tag des ersten Mondmonats, geht das chinesische Frühlingsfest zu Ende.