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Brot

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Vor allem Wasser und Wärme erwecken den im Boden ruhenden Getreidesamen zum Leben. Das Korn nimmt Wasser auf und quillt soweit auf, bis seine Schale springt. Die im Innern des Samens entstandene Keimwurzel wächst jetzt in den Boden. Dort bildet sie weitere Wurzelhaare aus, die sich im Erdreich verzweigen.

Mobilisierte die Keimpflanze vorerst eigene Reserven, um zu wachsen, kann sie sich nun - fest verankert - mit Wasser und Nährstoffen aus dem Boden versorgen. Das Sprosssystem entwickelt sich, dessen Keimachse (Hypokotyl) Wurzeln und Keimblätter miteinander verbindet. Bogenförmig durchbricht die Keimachse die Erdoberfläche. Erste, bereits im Samen entwickelte Keimblätter (Kotyledonen) stoßen nach oben und gelangen ans Tageslicht.

Durch die Lichtaufnahme teilen sich die Zellen immer schneller. Blätter und weitere Organe, wie Halme, Ähren und Blüten, wachsen. Jetzt ist die Entwicklung der Pflanze abgeschlossen. Sie ragt bis zu einem Meter in die Höhe. Erst danach entstehen per Selbstbefruchtung die Körner, das so genannte Erntegut des Getreides.