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DFB

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Hätten Sie's gewusst? Kurioses aus 110 Jahren DFB

Am 4. April 1909 spielte Deutschland an einem Tag in Basel gegen die Schweiz und in Budapest gegen Ungarn. Da beschwere sich heute noch ein Fußballer über Überlastung und Reisestrapazen!

1921 hob England als erster Verband nach dem Ersten Weltkrieg sein Boykott gegen den DFB auf und empfahl befreundeten Verbänden, es ihnen gleich zu tun. Nach dem Zweiten Weltkrieg dasselbe Bild: England beantragt 1949 bei der FIFA, Deutschland wieder zum internationalen Spielverkehr zuzulassen. Von wegen Erzfeind!

95 000 Zuschauer sahen 1962 im Londoner Wembleystadion den 2:1-Sieg der deutschen Schüler(!)-Nationalmannschaft über die englische.

Im selben Jahr wird beschlossen, dass die Bundesliga ab 1963 mit 16 Teams an den Start geht, davon je fünf aus Süd und West, drei aus dem Norden, zwei aus Südwest und einen aus Berlin. Hätten es nicht ein paar mehr aus dem südwestlichen Deutschland sein können?

Bis zur Saison 1964/65 durfte ein verletzter Torhüter nicht ausgewechselt werden.

Erst 1970 wurden gelbe und rote Karten eingeführt. Ein Mark van Bommel dürfte sich nicht besonders darüber gefreut haben!

Ebenfalls 1970 werden Frauen- und Hallenfußball erlaubt.

Eine internationale Energiekrise führt dazu, dass Ende 1973 und Anfang 1974 ein teilweises Fahrverbot für Autos und Busse und der beschränkte Einsatz von Flutlicht den Spielbetrieb behindern.

Ab 1978 testet der DFB im Juniorenbereich den "Feldverweis auf Zeit" und empfiehlt dessen Einführung schließlich der FIFA. Dazu kommt es jedoch nie.

1990 muss ein Spiel zwischen den Auswahlteams des DFB und des Deutschen Fußball-Verbands (DFV) der DDR anlässlich der Wiedervereinigung abgesagt werden. Hooligans drohen Gewalt an, außerdem entspricht das Leipziger Zentralstadion als Austragungsort nicht den Sicherheitsbestimmungen.

Seit 1991 müssen "Sportgeräusche" von den Nachbarn toleriert werden. Das hält manch knorrigen Rentner jedoch nicht davon ab, verirrte Bälle einfach zu behalten!

Der DFB-Sportförderverein setzt sich seit 1995 für Sport und Kultur, Bildung und Erziehung sowie die Völkerverständigung ein. Dafür dienen auch die Einnahmen aus Benefiz-Länderspielen.

Der DFB-Bundestag entscheidet 1998, dass Profivereine sich künftig in Kapitalgesellschaften umwandeln dürfen. Als erster Klub geht Borussia Dortmund zwei Jahre später an die Börse - gelinde gesagt mit mäßigem Erfolg.