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Fitness

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Es muss ja nicht gleich ein Marathon sein: Regelmäßiges Jogging ist der beste Weg zu anhaltender Gesundheit. Bereits in den 1950er Jahren machte der deutsche Sportmediziner Ernst van Aaken auf die vielen positiven Effekte des ausdauernden Laufens aufmerksam: Joggen stärkt das Immunsystem, steigert die Kondition, kräftigt die Gelenke und lässt überflüssige Pfunde purzeln. Heute begeistern sich Millionen Menschen weltweit für diese Art des Trainings, beschert sie ihnen doch einen idealen Ausgleich zum bewegungsarmen Alltag unserer Zeit.

Schon zwanzig Minuten Joggen am Tag bringen den Stoffwechsel in Schwung. Entscheidender Faktor für den Trainingserfolg ist das Tempo: Bei geringer Belastung baut der Körper Zucker mit Hilfe von Sauerstoff ab (aerobe Energiegewinnung). Nach zwanzig bis vierzig Minuten beginnt der Körper, Fett zu verbrennen. Bei schnellerem oder auch längerem Laufen werden die Kohlenhydrate ohne Sauerstoffzunahme direkt verbrannt (anaerobe Energiegewinnung). Statt die Fettreserven anzugreifen, macht die entstehende Milchsäure die Muskeln müde, die Beine werden schwer und schmerzen.

Beim Laufen - übrigens die einfachste aller Bewegungsformen - werden rund siebzig Prozent der gesamten Muskulatur bewegt. Allerdings ist beim Joggen die richtige Technik das A und O. Wer "falsch" läuft, riskiert Energieverluste und sogar Schäden an den Gelenken. Körperspannung ist die Basis für einen stabilen Lauf. Die Arme sollten locker mitschwingen, jedoch nah am Körper bleiben, damit beim Laufen keine Unruhe im Körper entsteht. Um die Belastung für Füße und Knie so gering wie möglich zu halten, raten Experten, sich im Fachgeschäft bei der Auswahl des richtigen Laufschuhs beraten zu lassen. Abhängig von Körpergewicht, Fußtyp, Beinstellung und Laufstil gibt es hier erhebliche Unterschiede, welcher Schuh zum jeweiligen Läufer passt.

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Kohlenhydrate wandelt unser Körper in so genanntes Glykogen um. Das Glykogen wird zügig verbrannt und liefert schnelle Energie. Läufer können etwa 2.000 Kalorien in Form von Glykogen im Körper speichern. Das genügt, um rund 32 Kilometer zu laufen. Ab da fällt das Laufen merklich schwer, denn wenn das gespeicherte Glykogen zur Neige geht, muss der Körper, um Energie zu gewinnen, auf Fett zurückgreifen, das aber nicht so effizient verbrannt wird. Dadurch erlebt der Läufer einen dramatischen Ermüdungsschub. Dieses Phänomen wird als Gegen die Wand laufen oder Vom Mann-mit-dem-Hammer getroffen werden bezeichnet.