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LexiTV - Das MDR Wissensmagazin - Bildung für alle

 

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Die "dunkle Kammer"
Seit zwei Jahrtausenden ist das Prinzip der Camera obscura, auf dem die Kamera basiert, bekannt. Die "dunkle Kammer" ist eine Lochkamera, in die durch eine kleine Öffnung Licht einfällt. Ähnlich einer optischen Linse wird auf der Projektionsfläche ein - auf dem Kopf stehendes - Abbild beleuchteter Objekte erzeugt. Das Bild ist allerdings sehr lichtschwach und kann nur bei ausreichender Abdunkelung beobachtet werden.

Je kleiner der Durchmesser des Lochs, desto kleiner sind die Strahlenbündel und umso schärfer erscheint die Abbildung. Seit dem Ende des 13. Jahrhunderts nutzten Astronomen die Apparatur zum Beobachten von Sonnenfinsternissen. Ab Ende des 16. bis zum ausgehenden 18. Jahrhundert diente die Camera obscura Malern als Zeichenhilfe zur perfekten Wiedergabe der Proportionen.