Seite drucken

LexiTV - Das MDR Wissensmagazin - Bildung für alle

 

Infobox

Gesundheit
"Es gibt nicht viel, das ungesünder als ein Marathon ist. Aber nichts ist gesünder, als die Vorbereitung auf einen Marathon." Diese Worte stammen von einem, der es wissen muss: Marathonläufer Manfred Steffny.

Wer läuft, tut seinem Körper etwas Gutes: Schon zwanzig Minuten Jogging am Tag bringen den Stoffwechsel in Schwung. Das Gehirn wird beim Laufen stärker durchblutet und somit besser mit Sauerstoff versorgt, damit steigt die Konzentration. Der Herzmuskel wird gestärkt, weil er beim Laufen mehr pumpen muss - im Endeffekt, das heißt nach langem, intensivem Training, wird er dann umso weniger belastet.

Im Blut verringert sich das so genannte LDL-Cholesterin - "böses" Blutfett, das als Risikofaktor für Gefäßerkrankungen gilt. Dadurch wird das Blut dünnflüssiger und der Blutdruck sinkt. Die Zahl der roten Blutkörperchen, die für den Sauerstofftransport zuständig sind, nimmt gleichzeitig zu.

Beim Laufen steigen Herz- und Atemfrequenz - um eine ausreichende Zufuhr mit Sauerstoff zu gewährleisten. Positiv: nach einer Erholungsphase bleibt die Leistungsfähigkeit auf erhöhtem Niveau, der Sauerstoffaustausch in der Lunge wird dadurch effektiver.