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Kleingarten

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Deutsches Kleingärtnermuseum
Seit 1996 gibt es in Leipzig das Deutsche Kleingärtnermuseum - ein Kleinod, das, in seiner Art weltweit einmalig, die wechselvolle Geschichte der Schrebergartenbewegung dokumentiert. Das Museum befindet sich an historischer Stätte: im Vereinshaus des weltweit ersten Schrebervereins (gegründet 1864), des heutigen Kleingärtnervereins Dr. Schreber.

Bereits in den 1920er Jahren entstand bei Mitgliedern des damaligen Vereins die Idee, eine Ausstellung zur Geschichte des ersten Schrebervereins zu gestalten. Allerdings konnte diese Idee wegen der Weltwirtschaftskrise und des Zweiten Weltkrieg nicht umgesetzt werden. Auch während der DDR-Zeiten gab es immer wieder Bestrebungen, ein so genanntes Traditionskabinett einzurichten.

Wirkliche Fortschritte wurden jedoch erst nach 1990 verzeichnet. Die ambitionierten Leipziger Laubenpieper überzeugten den Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG), ein Kleingärtnermuseum zu errichten. 1992 gründeten sie den Förderverein Deutsches Museum der Kleingärtnerbewegung. Im gleichen Jahr  begann man mit der Rekonstruktion der oberen Etagen im Vereinshaus. Bereits 1993 wurde die erste Sonderausstellung in den Räumen des Museums präsentiert.

Nach weiteren drei Jahren intensiver Arbeit wurde am 23. August 1996 das Museum eröffnet. Seit 1999 publiziert es eine wissenschaftliche Schriftenreihe zu verschiedenen Themenbereichen der Kleingärtnergeschichte. 2001 eröffnete die Dauerausstellung Deutschlands Kleingärtner vom 19. zum 21. Jahrhundert.