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Tauchen

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Quallen...
gehören zum Stamm der Nesseltiere, zu dem auch Polypen und Seeanemonen zählen. Ihr gemeinsames Erkennungsmerkmal sind mit Nesselkapseln versehene Tentakel. Neben harmlosen Scheiben- oder Schirmquallen gibt es hochgiftige Würfelquallen wie die Portugiesische Galeere oder die Seewespe. Ihre Nahrung besteht aus Plankton und Fischen.

Dass Quallen Beute jagen, Geschlechtspartner erkennen und auf Feinde reagieren können, verdanken sie Sinnesorganen und Nervensystem. Die Fortpflanzung kommt außer bei Würfelquallen ohne Körperkontakt aus: bei Quallen unterschiedlichen Geschlechts platzen die weiblichen Eizellen und die männlichen Samenzellen aus der Innenhaut des Magenraumes heraus und treffen sich im Meer.

Zweigeschlechtliche Quallen können sich sogar selbst befruchten. Dadurch entstehen Polypen, die sich am Meeresgrund festsetzen und durch Abschnürung auf ungeschlechtlichem Wege Larven bilden, aus denen sich schließlich neue Quallen entwickeln.

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"Mordende Hand"
So lautet die Übersetzung des lateinischen Namens chironex fleckeri. Gemeint ist die in australischen Gewässern heimische Seewespe, das giftigste Meerestier der Welt. Jährlich gehen etwa siebzig Todesopfer auf ihr Konto, während bei Hai-Angriffen gerade einmal fünf bis zehn Menschen sterben.

Das Gift einer einzigen dieser etwa fußballgroßen Quallen reicht aus, um rund 250 Menschen zu töten. Bei Kontakt mit den Nesselzellen der Qualle verbreitet sich das Toxin innerhalb weniger Minuten im ganzen Körper.

Lähmungen der Muskulatur, der Atmung und des Herzens sind die Folgen. Nur sofort eingeleitete medizinische Notmaßnahmen können den Tod verhindern. Um sich vor der Gefahr zu schützen, gehen in Australien viele Schwimmer nur mit einem nesselsicheren Badeanzug, dem Stinger Suit, ins Wasser.

Generell sollten nach einem Quallenkontakt die auf der Haut verbliebenen Tentakel mit Salzwasser abgespült und die Nesselkapseln anschließend mit Haushaltsessig deaktiviert werden, um das Platzen weiterer Nesselkapseln zu verhindern. Ist kein Essig zur Hand, hilft auch auf die Haut gestreuter Sand.

Zur Schmerzlinderung eignen sich Teebaumöl - oder Urin. In keinem Fall sollten Alkohol oder Süßwasser zur Anwendung kommen, da dies die Nesselkapseln aktiviert. Handelt es sich um harmlose Quallen, genügt eine anschließende Hautkühlung. Bei länger anhaltender Reizung ist allerdings ärztliche Hilfe ratsam.