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Pilgern
Weltenbummler

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Pilgern der Weltreligionen
Jerusalem ist nicht nur für Christen ein beliebtes Wallfahrtsziel. In der jüdischen Religion kennt man die so genannten Festreisen. Das Gebot, Jerusalem dreimal jährlich zu besuchen, findet sich schon im Alten Testament.

Im Islam gehört die Hadsch, die Wallfahrt nach Mekka, zu den fünf religiösen Pflichten eines jeden Gläubigen. Ziel der Wallfahrt ist das Heiligtum Kaaba. In Mekka angekommen, beginnt für die Pilger der Hauptteil der Wallfahrt: Tawaf, der siebenmalige Rundlauf um die Kaaba.

Im Hinduismus ist die Pilgerfahrt, die so genannte Jatra, ebenfalls wichtiger Teil der religiösen Praxis. Fast jeder Ort in Indien kann dabei als heilig genug gelten, um ein Pilgerzentrum zu sein. Meist liegen die heiligen Orte an Flussufern, Küsten oder auf Bergen: Oft sind es Schnittpunkte zwischen Land und Wasser.

Auch der Buddhismus kennt vier heilige Stätten in Indien als Wallfahrtsziele: den Geburtsort Buddhas, den Ort, wo er das erste Mal lehrte, den Ort seiner Erleuchtung sowie seinen Todesort. In anderen buddhistischen Ländern pilgern die Gläubigen zu besonders traditionsreichen Tempeln und Klöstern. Und Angehörige der japanischen Shinto-Religion pilgern zum Ise-Großschrein.