Seite drucken

LexiTV - Das MDR Wissensmagazin - Bildung für alle

 

Infobox

Der Italiener Ippolito Rosellini (1800 bis 1843) reist 1828 gemeinsam mit dem Sprachforscher Champollion durch Ägypten, gelangt bis zu den Tempeln von Abu Simbel, kopiert und übersetzt alle aufgefundenen Texte. Der Deutsche Karl Richard Lepsius (1810 bis 1884) unternimmt seine Reise zwischen 1842 und 1845 im Auftrag des preußischen Königs. Resultat ist die zwölfbändige Ausgabe der Denkmäler aus Ägypten und Äthiopien, mit 894 Farbtafeln 1859 veröffentlicht. Auguste Mariette (1821 bis 1888) entdeckt nach 1850 die Begräbnisstätte der heiligen Apisstiere und erforscht Stätten wie Abydos, Theben und Elephantine. Er startet die ersten großen, systematischen Grabungsprojekte und ist der Gründer des Ägyptischen Museums in Kairo. Sir William Mathew Flinder Petrie (1853 bis 1942), der "Messer und Deuter", jagt nicht nur wertvollen Stücken nach, sondern legt die Basis für künftige, auf den Kontext des Grabungsortes bezogene Deutungen. Und Sprachforscher wie Sir Alan H. Gardiner (1879 bis 1963) sorgten dafür, dass Stimmen aus der versunkenen Kultur deutlicher zu uns sprechen können.