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Alaska

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Alaska im Überblick
North to the Future - nach Norden zur Zukunft - lautet das Motto des Staates Alaska, der sich zwischen dem 51. und 72. Grad nördlicher Breite erstreckt. Drei Landschaftstypen prägen das Gesicht der Region: eine Gebirgskette entlang der Südküste, das Berg- und Hügelland, durch das der Yukon fließt, und die Küstenebene im Norden (die North Slope).

Der Staat ist dünn besiedelt. Um von A nach B zu kommen, benötigt man häufig ein Flugzeug, da sich nur wenige Orte per Straße erreichen lassen. Anchorage, die größte Stadt, hat rund 292.000 Einwohner. Hauptstadt ist Juneau (seit 1906) mit etwa 31.000 Einwohnern.

Aus dem Öl, das unter der North Slope liegt, bezieht der Staat rund 85 Prozent seiner jährlichen Einnahmen. Ein Fonds verwaltet einen Teil dieser Einnahmen und zahlt den Einwohnern Alaskas eine jährliche Dividende; 2009 lag die bei 1.305 Dollar pro Person. Starke Wirtschaftszweige sind, neben der Erdöl- und Erdgasförderung, Fischfang, Bergbau, Holz- und Papierindustrie sowie der Tourismus.

Video: Alaskas Tiere 
Video: Alaskas Tiere
 

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Die letzte Wildnis...
wird Alaska häufig genannt: 8 Nationalparks und 16 Naturschutzgebiete unter dem National Wildlife Refuge System gibt es dort. Zu den Tieren, die in Alaska leben, gehören der Braunbär, das Karibu und der Wolf; in den Flüssen tummeln sich Lachse, vor der Küste sind zahlreiche Walarten anzutreffen, und rund vierhundert Vogelarten sind in Alaska heimisch, darunter der Weißkopfseeadler und die Schneeeule.

Alaska ist reich an Vulkanen, Seen und Gletschern. Die Eismassen jedoch schwinden zusehends, denn der Klimawandel macht sich in Alaska bemerkbar: Um sechs Grad Celsius ist die jährliche Durchschnittstemperatur in den letzten fünfzig Jahren gestiegen.

Auch die Ölförderung hinterlässt Spuren. Ein Tankerunglück verseuchte 1989 zweitausend Kilometer Küste im Süden Alaskas; aus der Trans-Alaska-Pipeline traten 1976 bei Fairbanks und 2006 an der Prudhoe-Bucht größere Mengen Öl aus. Unklar ist darüber hinaus die Zukunft der Ölförderung nach 2020, wenn das Feld an der Prudhoe-Bucht leer sein wird.

Östlich davon, in einem Teil der Arctic National Wildlife Refuge, werden weitere große Vorkommen vermutet, deren Förderung seit 1977 in der Diskussion steht. Präsident George W. Bush hatte 2008 ein Artenschutzgesetz entschärft, um die Erkundung des Gebiets zu ermöglichen. Sein Nachfolger im Amt, Barack Obama, machte die Gesetzesänderung wieder rückgängig. Bis auf weiteres bleibt die Wildnis wohl unangetastet.