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Kanaren

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"Inseln des ewigen Frühlings"...
heißen die Kanaren im Volksmund: die jährlichen Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 17 und 25 Grad Celsius. Zu den Kanaren gehören die sieben Hauptinseln Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, La Gomera, La Palma, Teneriffa und El Hierro sowie sechs Nebeninseln.

Die Kanarischen Inseln sind vulkanischen Ursprungs und bedecken eine Fläche von 7.273 Quadratkilometern. Rund zwei Millionen Menschen leben hier. Prägend ist die vielfältige Pflanzenwelt: Etwa 2.200 Arten sollen auf den vulkanischen Böden wachsen. Mindestens fünfhundert von ihnen sind ausschließlich auf den Kanaren heimisch, beispielsweise die Kanarische Kiefer und der Drachenbaum.

Ebenso artenreich ist die Meeresfauna: Rochen, Engelshaie und Papageifische tummeln sich vor den Küsten. Die größte Vielfalt präsentieren jedoch die Vögel, von denen der Kanarienvogel der bekannteste ist.

Vier der dreizehn Nationalparks Spaniens befinden sich auf den Kanarischen Inseln - auch das ist eine Ursache, weshalb sich der Tourismus seit den 1960er Jahren zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt hat: Jährlich besuchen knapp zehn Millionen Touristen die Inseln.

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El Silbo
La Gomera ist die einzige Insel der Kanaren, auf der El Silbo noch gebräuchlich ist. Entstanden ist die Pfeifsprache aus der Notwendigkeit heraus, sich über die schlecht zugänglichen Schluchten der Vulkaninsel hinweg zu verständigen. Mithilfe von Pfiffen warnten sich die Guanchen schon vor spanischen Eroberern und vor Piratenüberfällen.

Noch im Spanischen Bürgerkrieg setzte man Silbadores, Pfeifer, zur Nachrichtenvermittlung an der Front ein. Die Pfiffe sind, je nach Windrichtung, bis zu zehn Kilometer weit zu hören. Seit 1982 gehört El Silbo zu den Weltkulturgütern der UNESCO. Um die Pfeifsprache zu bewahren, ist sie sogar Pflichtfach an den Schulen La Gomeras.