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Malediven

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Der Klimawandel gefährdet die Malediven. Die Oberfläche des Staatsgebietes besteht schon heute zu über neunzig Prozent aus Wasser. Achtzig Prozent des Landgebietes liegen weniger als einen Meter über Normal Null.

Der ansteigende Meeresspiegel beunruhigt vor allem die Malediver selbst. An jeder Weltklimakonferenz nehmen Vertreter der Regierung teil, um sich für den Schutz der Erdatmosphäre einzusetzen. Jährlich importiert man rund einhunderttausend Tonnen Sand, damit das fragile ökologische Gleichgewicht auf den Korallenatollen möglichst unangetastet bleibt.

Die Insel der Hauptstadt Malé wurde gar künstlich vergrößert, da der enorme Bevölkerungszuwachs keine andere Lösung zuließ. Heute leben auf dem gut zwei Quadratkilometer großen Eiland über neunzigtausend Einwohner. Mehr als ein Drittel der Inselfläche ist nachträglich angefügt.