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Mallorca

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Steckbrief Mallorca
Mit rund 3.620 Quadratkilometern Fläche ist Mallorca die größte Insel der Balearengruppe, zu der insgesamt 151 Inseln gehören. Die meisten von ihnen sind allerdings sehr klein und unbewohnt. Zu den größeren Baleareninseln zählen Menorca, Ibiza und Formentera. Von Ost nach West misst Mallorca 98 Kilometer, von Nord nach Süd sind es maximal 78 Kilometer. Die Insel ist etwa 250 Kilometer vom spanischen Festland und rund 300 Kilometer vom afrikanischen Kontinent entfernt. Es herrscht gemäßigtes und subtropisches Klima.

Mit etwas mehr als 800.000 Einwohnern hat Mallorca eine recht geringe Bevölkerungsdichte, ein Großteil der Bevölkerung lebt in der Hauptstadt Palma de Mallorca und in den größeren Städten. Das Landschaftsbild der Mittelmeerinsel ist vielfältig: Die Küstenlinie mit einer Länge von über 550 Kilometern umfasst sowohl flache Sandstrände, große Buchten als auch schroffe Felsenküsten.

Der bedeutendste Gebirgszug ist die Serra de Tramuntana. Sie erstreckt sich über eine Länge von rund neunzig Kilometer über fast ein Viertel der Inselfläche, vom Westen über den gesamten Nordwesten. Mit ihren rauen Felshängen und stark bewaldeten Bergen prägt sie entscheidend das Erscheinungsbild der Insel. Höchste Erhebung des Gebirges ist der Puig Major; mit 1.445 Metern ist er zugleich der höchste Berg Mallorcas.

Im Osten der Insel findet man die wesentlich niedrigere Hügelkette Serres de Llevant, deren höchster Berg Puig Morei rund 562 Meter erreicht. Hier gibt es einige schöne Natursteinhöhlen, darunter die berühmten Höhlen von Artà. Zwischen den beiden Höhenzügen liegt das Herzstück der Insel, Es Plá, Mallorcas große Ebene, die landwirtschaftlich intensiv genutzt wird. Die "Kornkammer Mallorcas" liefert Oliven, Mandeln, Wein, Reis, Kartoffeln, Getreide und diverses Gemüse.

Mallorcas Flora umfasst eine reiche Vielfalt von bis zu 1.500 Arten. Typisch mediterrane Pflanzen wie Palmen, Hartholzgewächse, Sukkulenten, Steineichen und Kiefern prägen das Landschaftsbild wie auch Zitronen-, Feigen- und Olivenplantagen oder die blühenden Mandelhaine. Weniger artenreich ist dagegen die Fauna Mallorcas. Außer verwilderter Hausziegen gibt es in den Bergen kaum Säugetiere. Ein Umstand, der vielen Vogel- und Insektenarten zugute kommt.

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Jacobo Sureda
Jaime Felipe Sureda Montaner, genannt Jacobo, wird 1901 als eines von 11 Kindern der Familie Sureda Bimets in Valldemosa geboren und stirbt 1935 in Génova. Sein Leben lang leidet er an einer Lungenkrankheit; gesundheitliche Gründe zwingen ihn immer wieder, die Insel für Sanatorienbesuche zu verlassen.

So begibt er sich 1922 nach St. Blasien in den Schwarzwald, wo er seinen Gedichtband El Prestidigitador de los cinco sentidos (Der Jongleur der fünf Sinne) 1926 drucken lässt. 1985 erscheint in Palma de Mallorca die zweite Auflage.