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Toskana

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Gerade einmal so groß wie Mecklenburg- Vorpommern ist die Toskana. Rund 3,6 Millionen Menschen tummeln sich auf etwa 23.000 Quadratkilometern malerischer Hügellandschaft.

Politisch verantwortlich für die Hauptstadt Florenz und die zehn Provinzen der Toskana ist seit dem Jahr 2000 Präsident Claudio Martini. Geld in die Gemeindekassen spülen vor allem die Landwirtschaft und der Fremdenverkehr. Gut sechs Millionen Besucher verzeichnet allein Florenz jährlich.

Die Stadt, auch "italienisches Athen" genannt, lockt mit Kunstschätzen aller Art und beeindruckender Architektur aus Protorenaissance und Renaissance. Im 14. und 15. Jahrhundert tummelten sich am Fluss Arno zahlreiche Künstler und Gelehrte, darunter Leonardo da Vinci, Galileo Galilei, Michelangelo und Machiavelli; zu der Zeit begann auch Florenz' Aufstieg zum Handels- und Finanzzentrum unter der Ägide der Familie Medici.

Im Zentrum der Stadt liegt die Piazza della Signora mit dem Palazzo Vecchio und der berühmten David-Statue von Michelangelo. Die beeindruckendste Kirche der Stadt ist wohl die romanisch-gotische Kathedrale Santa Maria del Fiore, deren rote Kuppel deutlich aus der Stadtsilhouette herausragt.

Um einiges älter noch ist die im Jahre 393 geweihte Basilica di San Lorenzo. Im 15. Jahrhundert wurde das Gotteshaus umgebaut und erweitert; sein apartes Äußeres ist der Tatsache geschuldet, dass bis heute die Fassade fehlt, weil sich kein Sponsor gefunden hat. San Lorenzo war einst die Pfarrkirche der Medici, zahlreiche Familienmitglieder sind hier begraben.

Die Grabmäler solcher Persönlichkeiten wie Michelangelo, Galilei und des Opernkomponisten Giaochino Rossini beherbergt die gotische Kirche Santa Croce. Musemsbegeisterten Besuchern seien die ehemalige Privatsammlung der Medici im Palazzo Pitti und natürlich die Uffizien empfohlen.