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Doping
Leistungssport

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Die Vielfalt...
der verwendeten Wirkstoffe und Methoden erschwert eine einfache Definition des Begriffs Doping. Die offizielle Definition der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) listet eine Reihe von Zuständen und Handlungen auf, die als Doping geahndet werden:

Das Vorhandensein eines nicht freigegebenen Wirkstoffs, seiner Stoffwechselprodukte oder Marker im Gewebe oder in der Körperflüssigkeit des Sportlers - also chemische Veränderungen im Organismus, die einen Hinweis auf Doping geben.

Die Anwendung oder Verabreichung eines verbotenen Wirkstoffs oder einer verbotenen Methode.

Das Verweigern oder Versäumen einer Dopingkontrolle sowie die heimliche Manipulation der Dopingkontrolle.

Der Besitz eines verbotenen Wirkstoffs oder Hilfsmittels auch durch das Hilfspersonal des Athleten.

Der Verkauf oder die Weitergabe von verbotenen Wirkstoffen und/oder Methoden.

Um welche Methoden es sich handelt, und welche Wirkstoffe verboten sind, steht genau in der Verbotsliste der WADA, der so genannten Prohibited List, die jährlich aktualisiert wird:

Zu den unerlaubten Hilfsmitteln gehören muskelaufbauende (anabole) Wirkstoffe, Wachstumshormone, Stimulanzien und harntreibende Mittel, die den Nachweis verbotener Substanzen verschleiern, indem sie deren Konzentration durch erhöhte Ausscheidung unter die analytische Nachweisgrenze bringen.

Auch das so genannte Blutdoping - die Verbesserung des Sauerstofftransports durch Verabreichung eigenen oder fremden Blutes - ist eine sehr häufig angewandte verbotene Methode.