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Vaterschaftstest
Ob verheiratet oder nicht, heute macht es die Gentechnologie möglich, den Vater genau zu bestimmen. Bei der PCR (Polymerase-Chain- Reaction)-Methode wird das in Speichelproben enthaltene menschliche Erbmaterial, die DNA, mit Hilfe von Enzymen und Temperaturwechseln vervielfältigt.

Die Abfolge der vier chemischen Basen Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin wiederholt sich auf den Abschnitten der DNA unterschiedlich oft. Mittels solcher Muster lassen sich Übereinstimmungen bei Vater und Kind, oder auch Mutter und Kind, identifizieren.

Diese Tests sind heute sehr sicher, doch nicht immer und unbedingt tragen sie zur Vereinfachung von Familiensituationen bei. Pädagogen und Therapeuten raten daher von leichtfertig durchgeführten Vaterschaftstests ab.