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Polizei

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Einheitliche Polizeiuniformen führt Preußen Mitte des 18. Jahrhunderts ein - blaue Dienströcke, die der damaligen Militärkleidung nachempfunden sind. In der Folge statten auch andere deutsche Staaten ihre Ordnungshüter mit einheitlichen Anzügen in grün oder blau aus.

Im Deutschen Kaiserreich und der Weimarer Republik erkennt man Polizisten an ihrer hellgrünen Ausgehuniform mit schwarzen Schaftstiefeln, komplettiert durch hellgrüne Schirmmütze, dunkelgrauen Helm (Tschako) oder Pickelhaube. Im Nationalsozialismus dient ebenfalls Militärkleidung als Vorbild für die hellgrün und feldgrau gefärbten Polizeiuniformen.

In der Nachkriegszeit herrscht Materialmangel - die Dienstjacken der Polizisten fallen kürzer aus. Die heutigen, beige-grünen Uniformen werden in den alten Bundesländern 1976, in Ostdeutschland nach der Wende eingeführt. Seit einigen Jahren ersetzen alle Bundesländer außer dem Saarland und Bayern sie durch blaue Uniformen.

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Durch dick und dünn geht der Polizeihund, ganz gleich, ob sein Herrchen blau oder grün gekleidet ist. Polizeihunde waren in Deutschland bereits um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert im Einsatz. Den ersten großen Erfolg erzielte ein vierbeiniger Ordnungshüter bereits 1904: In Braunschweig überführte der Schäferhund eines Polizeiinspektors einen Mörder.

Mit der Aufstellung der Schutzpolizei in der Weimarer Republik entstanden Hundeschulen und Zuchtanstalten, Polizeidiensthunde wurden zur Normalität. Der gezielte Einsatz von Spürhunden kam jedoch erst in den 1970er Jahren. 1987/88 bildete die Polizei der BRD Diensthunde für das so genannte Geruchsspurenvergleichsverfahren aus, in der DDR existierte dieses Verfahren bereits seit 1970.