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Schwiegermütter

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Ödipus
Spätestens seit Sigmund Freud (1856 bis 1939) weiß man, dass die Mutter das erste Liebesobjekt des Mannes ist. Freud nannte das den Ödipuskonflikt: demnach durchlaufe jedes männliche Kind eine ödipale Phase, in der es die eigene Mutter begehre und den Vater als Rivalen sehe.

Im Normalfall endet diese Phase im Laufe der Entwicklung des Sohnes, er betrachtet den Vater dann nicht länger als Rivalen, sondern als Vorbild. Der infantile Wunsch, die Mutter zu besitzen, weicht dem reiferen Wunsch, eine Frau wie die eigene Mutter zu treffen - außerhalb der Familie. Wenn Söhne auch im Erwachsenenalter noch in der ödipalen Phase verharren, spricht man vom Ödipuskomplex.