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Sucht

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Vier Kriterien...
laut Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO eine Sucht aus: das unbezwingbare Verlangen zur Einnahme und Beschaffung der Substanz (Alkohol, Drogen oder Medikamente), die Tendenz zur Dosissteigerung (Toleranzerhöhung), die psychische und meist auch physische Abhängigkeit von der Wirkung der Droge, sowie die Schädlichkeit für den einzelnen und/oder die Gesellschaft.

Typisch ist, dass der Kranke seinen Drogenkonsum nicht kontrollieren kann; dass er, um den Rausch zu erzeugen, wesentlich größere Mengen als ein Nichtsüchtiger nehmen muss; und dass er Drogen oder Alkohol zu sich nimmt, um keine Entzugserscheinungen zu bekommen. Und der Konsum wird selbst dann fortgesetzt, wenn erhebliche Folgeerscheinungen aufgetreten sind.

Auch die Einengung des Lebens auf Beschaffung und Einnahme der Substanz mit Vernachlässigung bisheriger Interessen ist kennzeichnend. Neben der stoffgebundenen Abhängigkeit gibt es die stoffungebundene Sucht, die durch Verhaltensweisen charakterisiert wird, welche die Kriterien der Abhängigkeit erfüllen: Zum Beispiel Arbeits-, Internet-, Spiel- oder Esssucht sind weit verbreitet.