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Allergien

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Etwa sechzehn Prozent der Bevölkerung leiden alljährlich unter Heuschnupfen = Pollinosis. Ausgelöst wird die Allergie durch Blütenstaub = Pollen von Bäumen, Gräsern, Sträuchern, Getreide und Kräutern.

Fünf bis sieben Prozent der Bevölkerung haben eine Nahrungsmittel- Allergie: Sie zeigt sich durch typische Symptome wie Juckreiz und Schwellungen im Mund, Quaddeln, Durchfall, Blähungen, Ekzemen an Schleimhäuten und auf der Haut, Husten oder auch Atemnot.

Bei der Insektengift-Allergie treten kurz nach dem Einstich rund um die Einstichstelle starke Schwellungen auf. Oft werden sie von Atemnot, Schwellungen an Gesicht und Hals und einer starken allgemeinen Hautrötung begleitet. Ohne Gegenmittel können die Reaktionen bis zum Tod führen.

Niesanfälle, Schnupfen, Husten, Asthma, Magen-Darm-Beschwerden, Nesselfieber, Migräne, Konzentrationsschwierigkeiten oder auch Gelenkbeschwerden können Folgen einer Schimmelpilz-Allergie sein.

Bei der Tierhaar-Allergie sind es Schweiß, Talg, Speichel oder Urin von Tieren, die an den Haaren kleben und zu lästigen allergischen Reaktionen führen. Davon sind Augen, Nase oder auch Bronchien betroffen.

Menschen, die an Hausstaub- Allergie leiden, reagieren dabei nicht auf Staub, sondern auf den Kot der Hausmilben. Bestimmte Bestandteile des Milbenkots dringen sogar durch die Haut und führen zu Juckreiz und Ekzemen.