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Christian Friedrich Samuel Hahnemann wird am 10. April 1755 in Meißen geboren, wo er in ärmlichen Verhältnissen aufwächst. Der begabte Junge nimmt gegen den Willen des Vaters ein Medizinstudium in Leipzig auf, das er in Wien als Protegé des kaiserlichen Leibarztes von Quarin fortsetzt. Hahnemann wechselt nach seiner Promotion im Jahr 1779 häufig den Wohnort und zieht sich dann zeitweilig vom Arztberuf zurück, um sich Studien und Übersetzungsarbeiten zu widmen. Sein Organon von 1812 gilt als Standardwerk der Homöopathie. Hahnemann lässt sich für eine längere Zeit in Köthen nieder, bis er dann nach Paris geht. Dort betreibt er bis zu seinem Tod am 2. Juli 1843 eine erfolgreiche Praxis.