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Kosmetik

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Wenn es auf der Haut brennt…
Wie bei jeder Allergie handelt es sich bei der Hautallergie auf Kosmetika um eine Überreaktion des Körpers. Der reagiert auf einen eigentlich harmlosen Stoff wie auf einen gefährlichen Feind, den es abzuwehren gilt. Dem Auslöser von Haut- oder Augenröten, Schwellung, Juckreiz oder Brennen auf die Spur zu kommen, ist nicht leicht. Denn bei der Kosmetikallergie sprechen Mediziner über eine "Kontaktallergie vom Spättyp". Das heißt, die Symptome treten oft erst Stunden oder sogar Wochen nach dem Gebrauch des Produkts auf.

Zu den häufigsten Auslösern gehören Konservierungsstoffe, Haarfarben und Duftstoffe. Gerade bei letzteren gestaltet sich die Ursachensuche schwierig, gibt es doch über 2.500 verschiedene Duftstoffe, die auf der Verpackung häufig verallgemeinert unter den Begriffen "Parfüm" oder "Aroma" aufgeführt werden. Gewissheit bringt da nur ein Allergietest beim Hautarzt. Mit den verdächtigen Substanzen getränkte Pflaster werden dabei auf die Haut geklebt. Nach ein bis zwei Tagen lässt sich an der Reaktion der Haut erkennen, auf welchen Stoff der Patient allergisch reagiert.

Hat man den Übeltäter identifiziert, sollte auf Produkte mit dieser Substanz verzichtet werden. Ersatz zu finden, kann manchmal problematisch werden. Hilfreich ist, sich vor dem Kauf die Zutatenliste des Produkts anzuschauen. Hier gilt: Je weniger Inhaltsstoffe enthalten sind, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit einer allergischen Reaktion. Von Produktbeschreibungen wie "hypoallergen" oder "Geeignet für empfindliche Haut" sollte man sich nicht täuschen lassen - sie dienen allein Werbezwecken und garantieren keinen Schutz vor Allergien.