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Ohren

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Das menschliche Hörfeld...
hängt vom für die Lautstärke maßgeblichen Schalldruck und der die Tonhöhe bestimmenden Frequenz ab. Um sehr tiefe und hohe Töne wahrnehmen zu können, ist ein höherer Schalldruck nötig als für Töne mittlerer Frequenzen. Die höchste Empfindlichkeit des menschlichen Ohrs liegt zwischen 500 und 5.000 Hertz. Das ist die Frequenzspanne der menschlichen Sprache.

Das Gehör ist der sensibelste und differenzierteste unserer fünf Sinne. Doch wie wird aus Schall eigentlich Information? Über die Luft breitet sich der Schall wellenförmig aus. Erreichen die Schallwellen das menschliche Ohr, gelangen sie über den Hörkanal zum Trommelfell. Dort löst der Schalldruck Bewegungen aus, die auf die Gehörknöchelchen wirken, welche die Schallschwingungen zum Innenohr übertragen.

Hier werden sie um das rund Zwanzigfache verstärkt und anschließend an die Basilarmembran weitergegeben. Die mit der Membran verbundenen Haarzellen erzeugen bioelektrische Impulse und leiten sie an den Hörnerv weiter. Von dort aus gelangen sie ins Hörzentrum des Gehirns, wo aus den entschlüsselten Signalen schließlich Informationen werden.