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LexiTV - Das MDR Wissensmagazin - Bildung für alle

 

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Entdeckt wurden...
die Vitamine, als der holländische Arzt Christiaan Eijkman Ende des 19. Jahrhunderts auf Java die Nervenerkrankung Beriberi untersuchte. Er erkannte, dass die Krankheit erfolgreich bekämpft werden konnte, wenn man den Patienten ungeschälten braunen Reis statt des geschälten weißen zu essen gab.

Andere Forscher griffen die Erkenntnisse Eijkmans auf und machten sich bald daran, die Substanz zu bestimmen, die offenbar in der Schale von Reiskörnern vorhanden sein musste. 1910 prägte der in Polen geborene Chemiker Casimir Funk die Bezeichnung Vitamine für die rätselhaften Stoffe - "vita" für Leben, "amine", da er vermutete, es handele sich um eine chemische Verbindung mit einer Aminogruppe.

Sein amerikanischer Kollege Elmer Vernon McCollum führte wenige Jahre später die Benennung mit Großbuchstaben ein und unterschied zwischen fett- und wasserlöslichen Vitaminen. In der Folge wurden immer mehr Vitamine entdeckt und ihre Struktur entschlüsselt; heute sind dreizehn bekannt - darunter auch das B1, an dem es den Kranken auf Java mangelte.

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Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung...
hat Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr erarbeitet. Jedoch bieten die Werte lediglich Orientierung: Jeder Mensch ist anders - ebenso sein individueller Nährstoffbedarf.

Folgende Referenzwerte empfiehlt die DGE für die tägliche Vitamin-Zufuhr, bezogen auf Erwachsene zwischen 25 und 51 Jahren:
Biotin - 30 bis 60 µg (Mikrogramm);
Folsäure - 400 µg;
Niacin - Männer: 16 mg (Milligramm), Frauen: 13 mg;
Vitamin A - Männer: 1,0 mg, Frauen: 0,8 mg;

Vitamin B1 - Männer: 1,2 mg, Frauen: 1,0 mg;
Vitamin B2 - Männer: 1,4 mg, Frauen: 1,2 mg;
Vitamin B5 - 6 mg;
Vitamin B6 - Männer: 1,5 mg, Frauen: 1,2 mg;
Vitamin B12 - 3,0 µg;

Vitamin C - 100 mg;
Vitamin D - 5 µg;
Vitamin E - Männer: 14 mg, Frauen: 12 mg;
Vitamin K - Männer: 70 mg, Frauen: 60 mg.