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LexiTV - Das MDR Wissensmagazin - Bildung für alle

 

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Dentalphobie
Angst vorm Zahnarzt haben viele Bundesbürger. Ungefähr ein Zehntel leidet an einer ausgeprägten Dentalphobie und vermeidet sogar jeglichen Zahnarztbesuch, oftmals über Jahre hinweg. Diese Menschen haben in vielen Fällen nicht nur unter ihren schlechten Zähnen, sondern auch unter Folgekrankheiten und der Verarmung sozialer Kontakte zu leiden.

Auslöser einer Dentalphobie kann eine traumatische Erfahrung, wie etwa eine als Kind erlebte schmerzhafte Behandlung, oder auch die Übertragung der Angst von einer Bezugsperson sein. Hinzu kommt das Gefühl, dem Arzt hilflos ausgeliefert zu sein. Gerüche und Geräusche verstärken den Stress.

Mit einer Gesprächs- und Verhaltenstherapie oder mit dem Einsatz von Hypnose kann den Betroffenen geholfen werden, ihre Angst zu überwinden. Schwierige Fälle behandeln Zahnärzte auch unter Narkose.

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Zahnkaries, Gingivitis und Parodontitis...
sind die häufigsten Zahnerkrankungen. An diesen Zivilisationskrankheiten leiden ca. 90 Prozent der Bevölkerung in den westlichen Industrienationen. Ursachen sind bakterielle Zahnbeläge (Plaque) und Säuren, die beim Abbau von Kohlenhydraten wie Zucker und Stärke entstehen, die in Speiseresten enthalten sind.

Karies zerstört den Zahnschmelz, die mineralische Substanz des Zahns. Immer mehr Kleinkinder sind betroffen, ausgelöst durch den Genuss zuckerhaltiger Getränke. Dies kann bis zum vorzeitigen Verlust der Milchzähne führen.

Als Gingivitis bezeichnet man eine Entzündung des Zahnfleischs, die ohne Behandlung auf den Kieferknochen übergreifen und sich zur Parodontitis entwickeln kann. Als Folge geht das Zahnfleisch zurück, Zähne werden locker. Parodontitis erhöht zudem das Risiko von Frühgeburten und von Herz- und Gefäßkrankheiten.