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Orchester

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Johann Sebastian Bach, ...
am 21. März 1685 in Eisenach geboren, entstammte einer bekannten mitteldeutschen Musikerfamilie. Als Kind lernte er Violine und Klavier und sang im Chorus Symphoniacus der örtlichen Georgenkirche.

Nach dem frühen Tod der Eltern übernahm sein älterer Bruder Johann Christoph, Organist in Ohrdruf, die Erziehung des damals Zehnjährigen, von ihm lernte Bach das Orgel- und Cembalospiel sowie die Komposition von Stücken. 1702 bekam Johann Sebastian in Weimar seine erste Stelle als Geiger der Hofkapelle.

Im folgenden Jahr zog es ihn ins thüringische Arnstadt, hier arbeitete er vier Jahre als Organist. 1708 kehrte Bach an den Weimarer Hof zurück, wo er zum Konzertmeister aufstieg und zehn Jahre blieb. Nach Unstimmigkeiten mit dem Herzog ging er als Hofkapellmeister nach Köthen.

Johann Sebastian Bach starb am 28. Juli 1750 in Leipzig, wo er seit 1723 als Thomaskantor wirkte. Er hatte insgesamt zwanzig Kinder, elf Söhne und neun Töchter. Einige der Söhne waren ebenfalls bekannte Musiker ihrer Zeit.