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Bauhaus
Design

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Das internationale Bauhaus
Das Werk von Walter Gropius besteht vor allem aus Entwürfen für Wohngebäude, Bürohäuser und Schulen. Das Faguswerk in Alfeld, das Gebäude des Bauhauses und das Arbeitsamt in Dessau sind prominente Beispiele in Deutschland. Doch auch im Ausland, gerade in den USA, profilierte sich Gropius mit unterschiedlichen Projekten.

In England begann 1934 der Bauhausstil seinen Einfluss geltend zu machen. Zusammen mit der MARS-Gruppe (Modern Architectural Research Group) gestaltete Gropius zahlreiche Bauten. Maxwell Fry, ein britischer Architekt, gründete in diesem Jahr ein Büro mit dem deutschen Exilanten Gropius. Vor allem Schulen im County Cambridgeshire beruhen auf Gropius' Plänen. Die Volkshochschule in Impington Village sei hier genannt.

Ab 1938 waren die Vereinigten Staaten Schaffensstätte des Avantgardisten. Gropius baute den Pavillon für Pennsylvania zur Weltausstellung 1939, gestaltete in New York ein Juweliergeschäft und setzte seinen Entwurf für das MetLife-Gebäude an der Grand Central Station der Stadt um. Allein im Bundesstaat Massachusetts entstanden 23 Schulgebäude, an deren Planung Gropius innerhalb der Kollaboration TAC (The Architects Collaborative, Inc.) beteiligt war.

Mit Entwürfen machte sich Gropius weltweit einen Namen, doch in den USA und Deutschland gibt es die meisten Umsetzungen. In Berlin bildete die Gropiusstadt den Höhepunkt seines rationalen Siedlungsbaus: Billiger Wohnraum für möglichst viele Menschen war das Ziel. Heute kritisieren Städteplaner die dortigen Hochhäuser und Passagen als Bausünden und soziale Brennpunkte.