Trotziges Genie
Bis heute üben seine Werke eine ungebrochene Anziehungskraft auf Musikliebhaber aus. Auch schon zu Lebzeiten des Komponisten war das Publikum begeistert von Beethovens genial energischer Persönlichkeit.Beethovens Geburtshaus in Bonn: am 16. Dezember 1770 wurde der Komponist in eine Musikerfamilie geboren.
Ein Lebenswerk
Bei beiden hatte Beethoven einst Unterricht genommen, und besonders in seiner ersten Schaffensperiode zwischen 1795 und 1803 setzte er sich mit ihren Werken auseinander. Die Musik der Wiener Klassik ist universal, einfach und ausgewogen: "Eine Sprache, die man in der ganzen Welt versteht", wie Joseph Haydn über die eigenen Kompositionen sagte. Das Gesamtwerk von Beethoven umfasst 343 Stücke: Sinfonien, Klavierkonzerte, Sonaten, Streichquartette, Kammermusik, Lieder, Volksliedbearbeitungen und eine Oper - und das in nur 56 Lebensjahren. Er hatte gute Voraussetzungen.
Joseph Haydn (1732-1809) gilt als Vater der Wiener Klassik.
Ludwig van Beethoven wurde im Dezember 1770 in eine musikalische Familie geboren. Vater und Großvater arbeiteten als Sänger und Kapellmeister in Bonn. Früh zeigte sich auch Ludwigs Talent und der Vater zwang ihn bereits als Vierjährigen, auf dem Stuhl stehend, bis in die Nacht am Klavier zu üben. Er wollte ihn mit acht Jahren als Wunderkind verkaufen, blieb mit diesen Bemühungen aber erfolglos. Nach dem Tod seiner Frau ergab er sich dem Alkohol und schied als Förderer des Sohnes aus. Der Bonner Hoforganist Christian Gottlob Neefe nahm sich des begabten Jungen an und erteilte ihm systematisch Unterricht.
Komponist mit dreizehn
Bereits mit 13 Jahren schrieb Beethoven seine ersten Kompositionen und bekam eine Anstellung als Cembalist bei der kurfürstlichen Hofkapelle in Bonn. Der Kurfürst schickte ihn mehrmals zu Studienzwecken nach Wien, wo Beethoven auch Unterricht bei Mozart und Haydn nahm. Nach dem Tod der Mutter übernahm er die Verantwortung für den kranken Vater und seine beiden jüngeren Brüder, arbeitete für den Kurfürsten und komponierte...
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Infobox
Als Wiener Klassik...
wird die Epoche der deutschsprachigen Musikgeschichte bezeichnet. Die knapp fünf Jahrzehnte, von 1780 bis 1830, andauernde Stilperiode umfasst das hauptsächlich auf Wien konzentrierte musikalische Schaffen Joseph Haydns, Wolfgang Amadeus Mozarts und Ludwig v. Beethovens.
Die so genannte Klassische Trias etablierte durch Kompositionen, welche durch einen klaren, gefälligeren Stil gekennzeichnet sind, neue musikalische Formen. So sind Sinfonie, Klavierkonzert und Klaviersonate sowie das kammermusikalische Streichquartett aus dem Repertoire der klassischen Musik nicht mehr wegzudenken.
Der Begriff Klassik bezieht sich auf Vollendung, Mustergültigkeit und große musikgeschichtliche Bedeutung des Stils. Diesem werden Attribute wie Klarheit, Reinheit, Einfachheit und Ausgewogenheit zugeordnet.
In dieser Zeit war das private und öffentliche musikalische Leben hoch entwickelt und wurde von Adel und Bürgertum in den europäischen Zentren London, Paris, Mailand, oder auch Wien gemeinsam getragen. Gleichzeitig bildete sich ein freies Künstlertum heraus, das heißt, der einzelne Komponist oder Musiker war nicht mehr fest an den Hof eines weltlichen oder geistlichen Fürsten engagiert.
wird die Epoche der deutschsprachigen Musikgeschichte bezeichnet. Die knapp fünf Jahrzehnte, von 1780 bis 1830, andauernde Stilperiode umfasst das hauptsächlich auf Wien konzentrierte musikalische Schaffen Joseph Haydns, Wolfgang Amadeus Mozarts und Ludwig v. Beethovens.
Die so genannte Klassische Trias etablierte durch Kompositionen, welche durch einen klaren, gefälligeren Stil gekennzeichnet sind, neue musikalische Formen. So sind Sinfonie, Klavierkonzert und Klaviersonate sowie das kammermusikalische Streichquartett aus dem Repertoire der klassischen Musik nicht mehr wegzudenken.
Der Begriff Klassik bezieht sich auf Vollendung, Mustergültigkeit und große musikgeschichtliche Bedeutung des Stils. Diesem werden Attribute wie Klarheit, Reinheit, Einfachheit und Ausgewogenheit zugeordnet.
In dieser Zeit war das private und öffentliche musikalische Leben hoch entwickelt und wurde von Adel und Bürgertum in den europäischen Zentren London, Paris, Mailand, oder auch Wien gemeinsam getragen. Gleichzeitig bildete sich ein freies Künstlertum heraus, das heißt, der einzelne Komponist oder Musiker war nicht mehr fest an den Hof eines weltlichen oder geistlichen Fürsten engagiert.


