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LexiTV - Das MDR Wissensmagazin - Bildung für alle

 

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Damit die Tiere ordentlich wachsen, bleibt nichts dem Zufall überlassen: Die Wasserqualität wird stets auf optimale Temperatur, pH-Wert und Sauerstoffgehalt untersucht. Auch Futter und Lichtverhältnisse müssen stimmen. Veterinäre kümmern sich später um die "Ernte". Die Rede ist von der Kaviar-Produktion in Zuchtanlagen. Die kleinen Eier des Störs zählen zu den beliebtesten und teuersten Delikatessen. Doch wird der Wild-Kaviar immer rarer. Im Kaspischen Meer - hier wurde bisher der größte Teil des Kaviars gewonnen - ist der Stör mittlerweile durch Überfischung und Umweltverschmutzung vom Aussterben bedroht. Die Zuchtanlagen scheinen da eine lohnende Alternative. Denn mit Kaviar ließ sich schon immer viel Geld verdienen. Und Tierschützer stehen den so genannten Aquakulturen ebenfalls positiv gegenüber - immerhin werden die Fische betäubt, bevor ihnen der Bauch aufgeschnitten wird, um die Eier zu entnehmen. Zwar nicht ganz so brutal wie die Methoden am Kaspischen Meer, aber bei weitem nicht harmlos: Nach der Ernte werden die Tiere wieder zugenäht - und müssen die Prozedur wohl noch sechs bis sieben Mal in ihrem Leben über sich ergehen lassen.