Seite drucken

LexiTV - Das MDR Wissensmagazin - Bildung für alle

 

Infobox

Biologisch gesehen...
ist Farbe einzig ein Sinneseindruck. Treffen Lichtstrahlen auf die Netzhaut des Auges erregen sie, je nach Wellenlänge, bestimmte Nervenzellen. Von ihnen besitzt der Mensch zwei Arten: mit den Stäbchen kann er Schwarz-Weiß-Kontraste erkennen, die Zäpfchen sind für einzelne Farbarten zuständig.

Zäpfchen gibt es in drei Typen: L-Zapfen reagieren besonders auf Rot (lange Wellenlängen), M-Zapfen auf Grün (mittlere Wellenlänge) und S-Zapfen auf Blau (kurze Wellen). Die Sinneszellen leiten die jeweilige Erregung zum Gehirn.

Der weitere Verarbeitungsprozess, welcher uns am Ende Farben bewusst macht, ist bis heute noch nicht vollständig erforscht. Der jeweilige Farbton ergibt sich also aus der Kombination der Sinneszellen, er ist nicht auf der Oberfläche des Gesehenen lokalisiert.