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Kalifornien
Schauspieler

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Große Lettern
Das Wahrzeichen Hollywoods sind die weit sichtbaren Buchstaben in den Hollywood Hills. Der 1923 aufgestellte Schriftzug lautete ursprünglich "Hollywoodland" und sollte nur anderthalb Jahre lang für eine Immobilienfirma werben.

Die Kosten für die 15 Meter hohen Buchstaben betrugen 21.000 Dollar, 4.000 Glühbirnen sorgten damals für die nächtliche Beleuchtung. 1945 blieb nur noch "Hollywood" übrig. 1978, zum 75. Geburtstag der Stadt, leuchtete der Schriftzug wieder.

Mittlerweile ist das Gelände rund um den Schriftzug abgesperrt und videoüberwacht. Per Webcam kann sich jeder den berühmten Schriftzug ins Wohnzimmer holen.

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Big Five & Little Three
Der Begriff Studiosystem steht für die Filmindustrie Hollywoods der 1920er bis 1940er Jahre. Nach dem Ersten Weltkrieg und dem Zusammenbruch der europäischen Filmbranche bildete sich in den USA ein Oligopol aus fünf Großunternehmen, den Big Five, heraus.

Diese Filmfirmen, auch Majors genannt, produzierten nicht nur Filme, sondern vertrieben sie auch. In den 1930er und 1940er Jahren machten sie neunzig Prozent der amerikanischen Filmproduktion und sechzig Prozent der weltweiten Produktion aus.

Im Besitz der "großen Fünf" befanden sich die wichtigsten Filmtheater der USA, die siebzig Prozent der landesweiten Einspielergebnisse abwarfen. Die Marktmacht war damit gesichert. Die USA teilten sich die Konzerne untereinander in Vertriebs-Gebiete  auf, nur in den größeren Städten kam es zur direkten Konkurrenz.

Neben den Big Five - Paramount Pictures, 20th Century Fox, Metro-Goldwyn-Mayer (MGM), Warner Bros. und Radio Keith Orpheum RKO Pictures - gab es noch drei kleinere, ins Oligopol integrierte Studios. Das waren: Columbia Pictures, Universal Pictures und United Artists. Die Little Three hatten allerdings geringeren Einfluss, da sie keine Filmtheater besaßen.