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Körperkult

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Ist der Mensch zu leicht oder zu schwer?
Zwecks Entscheidung dieser Frage empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Body- Mass-Index (BMI). Es ist der Quotient aus Körpergewicht (in Kilogramm) und dem Quadrat der Körperhöhe in Metern (BMI = kg/qm).

Ein Erwachsener, der 1,82 m groß und 78 kg schwer ist, hat also einen BMI von gerundet 23,5. Ein BMI von weniger als 18,5 signalisiert Untergewicht; ist der Index höher als 25, deutet das auf Übergewicht hin. Auf Kinder und Jugendliche kann die Formel pur nicht angewandt werden; hier ziehen Ärzte zusätzlich Wachstumskurven zu Rate.

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Gefahren der künstlichen Sonne
Ein gebräunter Teint gehört heute ebenso zum guten Aussehen wie eine schlanke Figur. Viele Deutsche gehen ins Solarium, um auch in den sonnenarmen Monaten nicht auf gebräunte Haut verzichten zu müssen. Etwa 14 Millionen Menschen besuchen hierzulande regelmäßig das Sonnenstudio - ungeachtet des Risikos für die Gesundheit.

Die künstlich erzeugte UV-Strahlung der Sonnenstudios erhöht erheblich das Krebsrisiko, stellten Wissenschaftler der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) fest. Zudem schädigt der Einfluss von UV-Strahlen die Augen und beschleunigt die Hautalterung.

Ursache sind langwellige UVA-Strahlen, die Sonnenbänke in der Regel ausstrahlen: Sie dringen tief in die Haut ein und schädigen die Hautfasern. In Sonnenstudios, die sowohl UVA- als auch UVB-Strahlung einsetzen, steigt die Sonnenbrandgefahr und damit noch zusätzlich das Krebsrisiko.

Dermatologen warnen, bei jungen Menschen, die sich regelmäßig künstlich bräunen, sei das Hautkrebsrisiko besonders hoch. Seit 2009 untersagt deshalb ein vom Bundestag beschlossenes Gesetz Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren den Zutritt zu Solarien.

Die Strahlenschutzkommission (SSK) rät sogar grundsätzlich von dem Gang ins Sonnenstudio ab. Etwa 195.000 Menschen erkranken in Deutschland pro Jahr an Hautkrebs, rund 24.000 davon an bösartigem schwarzem Hautkrebs - Tendenz steigend.