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Alkohol

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Whiskyland Deutschland?
43 Millionen Flaschen Whisky oder Whiskey werden in Deutschland jedes Jahr verkauft. American Whiskey und Scotch Blends, also nicht gerade die nobelsten Sorten, sind die Kassenschlager. Immerhin ist der deutlich teurere Scotch Malt auf dem deutschen Markt am drittstärksten vertreten, obwohl er nur mit 2,7 Millionen Buddeln zu Buche schlägt.

Marktführer bei deutschem Whisky ist die Sorte Racke Rauchzart (20 Prozent). Leider verbietet das Lebensmittelgesetz aus dem Jahr 1958 das Behandeln mit Torf- oder Kohlenrauch. So gilt es, schottischen Malt einzukaufen und mit schlichtem Kornbranntwein zu verschneiden. Mitunter schmeckt's ja trotzdem...

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Von Single Malt bis Rye
Man unterscheidet folgende Sorten des Whisk(e)y: Malt Whisky gilt als der Urscotch und ist bei Kennern sehr beliebt. Pure Malt ist ein Verschnitt aus mehreren Gersten, Single Malt ist hingegen nicht verschnitten.

Schottischen Whisky erkennt man generell am typischen Rauch-Geschmack. Neben dem Malt gibt es in Schottland noch den Grain Whisky, für den die Hersteller unter anderem Mais verwenden.

Basis des Irish Whiskey sind Gerste, Weizen, Roggen oder Hafer. Im Fass erhält das Getränk seinen speziellen Geschmack. Bourbon ist die bekannteste amerikanische Variante und besteht zu 51 oder mehr Prozent aus Mais. Andere Sorten aus den USA sind der Rye Whiskey (aus Roggen) und der Tennessee Whiskey, der vor der Destillation durch Holzkohle sickert.

Kanadische Whiskys stellt man überwiegend aus Mais her. Sie schmecken im Vergleich zu ihren US-Pendants leichter und sind heller.