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Bigamie

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Polygamie ("Vielehe" des Mannes) ist wie sein Gegenstück Polyandrie ("Vielmännerei") ein Begriff aus der Völkerkunde. Anthropologen verwenden beide Wörter, um bestimmte religiös oder traditionell verwurzelte Sittenkomplexe zu benennen. Wichtig: Polygamie und Polyandrie enthalten keine Wertung, weder im juristischen noch im ethischen Sinn.

Erheblich jünger ist das Wort Polyamorie: Als Begriff für eine Lebensart tauchte es um die Mitte der 1960er Jahre auf. Langfristige, vertrauensvolle und eifersuchtsfreie Beziehungen zu jeweils mehreren Partnern sind laut Vertretern der Polyamorie deren Inhalt. Weil Stabilität erstrebenswert bleibt, grenzen sich an Polyamorie orientierte Menschen von der "Freien Liebe" nachdrücklich ab.

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