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Asteroiden

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Die "Beatles-Asteroiden"
Was haben John, Paul, George und Ringo mit Asteroiden zu tun? Wird ein Kleinplanet entdeckt, erhält dieser zunächst eine Kennziffer, die das ungefähre Datum der Entdeckung festhält. Für die endgültige Bezeichnung wird eine laufende Nummer aus dem Kleinplanetenkatalog gewählt.

Zusätzlich darf der Entdecker einen Namen vorschlagen, der dann von der zuständigen zentralen Einrichtung, der International Astronomical Union (IAU), akzeptiert werden muss, was in den meisten Fällen geschieht.

Von den bisher identifizierten Kleinplaneten trägt allerdings nur die Hälfte einen Namen. Einst bezog man sich bei der Namensgebung überwiegend auf weibliche Personen aus der Mythologie. Später wurde auf andere Religionen oder auf Mythen zurückgegriffen und schließlich wurden Freundinnen, Ehefrauen, Astronomen oder auch Städte verewigt. Die offiziellen Namen der Planetoiden 4147, 4148, 4149 und 4150 lauten: Lennon, McCartney, Harrison und Starr - die "Beatles-Asteroiden".

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Miniplaneten
Asteroiden, auch "Zwergplaneten" genannt, kommen im gesamten Sonnensystem vor. Zwischen den Planeten kreisen sie in großer Menge um die Sonne. Angefangen von kleineren Gesteinsbrocken bis zu regelrechten Planeten mit Durchmessern von über eintausend Kilometern kommen Asteroiden in den verschiedensten Größen vor.

Bis heute sind 574.711 der Himmelskörper katalogisiert. Eine Asteroidanhäufung befindet sich zwischen den Planeten Mars und Jupiter (Planetoidengürtel) sowie jenseits der Bahn des Neptuns (Kupiergürtel). Wenn Asteroiden miteinander kollidieren, können sie in einzelne Brocken zerfallen.

Nach einem Beschluss der IAU heißen die Zwergplaneten offiziell nicht mehr Asteroiden, sondern Small Solar System Bodies, dennoch ist der alte Begriff immer noch am gebräuchlichsten.