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Klimawandel

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IPCC
Das International Panel on Climate Change (IPCC) wurde 1988 von der Welt-Meteorologie-Organisation (WMO) und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) gegründet. Seit 1990 gibt dieses UN-Gremium im Abstand von fünf Jahren so genannte Assessment Reports heraus, in denen der jeweilige wissenschaftliche Kenntnisstand zum Klimawandel zusammengefasst ist.

Der aktuelle vierte Assessment Report kommt zu dem Ergebnis, dass die derzeitigen klimatischen Veränderungen hauptsächlich und mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 Prozent durch den Menschen verursacht werden. Die vermehrte Emission von Treibhausgasen in der Industrie habe die Temperatur der erdnahen Atmosphäre in den letzten einhundert Jahren um durchschnittlich 0,74 Grad Celsius ansteigen lassen.

Wenn der Ausstoß von Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen nicht reduziert werde, sei bis 2100 mit einer Erwärmung um weitere 1,8 bis 4,0 Grad Celsius zu rechnen. Ferner sei davon auszugehen, dass sich mit der Erderwärmung einher gehende Veränderungsprozesse, wie das Abschmelzen der Gletscher und der Anstieg des Meeresspiegels, im Laufe der nächsten Jahrzehnte beschleunigten. Dadurch drohe eine zunehmende Verschlechterung der Lebensverhältnisse bis hin zur Zerstörung des Lebensraums von Millionen von Menschen.