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Die ägyptischen Plagen...
sind im Exodus ("Auszug"), dem zweiten Buch Mose, Absatz fünf bis elf, im Alten Testament beschrieben. Es ist als Geschichtswerk konzipiert und erzählt den Auszug der Israeliten und ihre Befreiung aus der Knechtschaft Ägyptens.

Gott schickte über das ägyptische Volk zehn Plagen, um dem Pharao seine Macht zu demonstrieren, und erreichte so das Zugeständnis, die Israeliten ziehen zu lassen: Wasser wurde zu Blut, Frösche, Mücken und Stechfliegen plagten Mensch und Tier, das Vieh starb, die Blattern brachen aus, ein Hagelsturm wütete, Heuschrecken fraßen das Land kahl, drei Tage herrschte völlige Finsternis, schließlich starben alle männlichen Erstgeborenen der Ägypter.

Die Plagen befielen nur die ägyptische Bevölkerung. Bei der letzten Plage sollten die Israeliten mit dem Blut frisch geschlachteter Lämmer ihre Türen markieren, damit Gott an ihren Häusern vorübergeht und ihre Söhne verschont bleiben. Hier liegt die Tradition des jüdischen Passa-Festes ("Vorübergang") begründet.