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Vulkane

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Gefährlicher Vesuv
Dass wir heute über den Ausbruch des Vesuv, der am 24. August des Jahres 79 n. Chr. die römische Stadt Pompeji vollständig unter Staub- und Aschemassen begrub, so viel wissen, verdanken wir zum einen dem römischen Schriftsteller Plinius dem Jüngeren, der als Augenzeuge dem Spektakel - aus sicherer Entfernung - beiwohnte, sowie Ausgrabungen im Vesuvgebiet, deren Erkenntnisse über die Zusammensetzung der Ablagerungen und die Art der Zerstörungen Aufschlüsse über den Ausbruch erlauben. Vor dem Ausbruch hatte der Vulkan über Jahrhunderte geruht und galt als erloschen. So waren die fruchtbaren Hänge des Vesuv dicht besiedelt.

Ein schweres Erdbeben um etwa 62 oder 63 n. Chr. kündigte eine neue Phase von Aktivität an - doch die Gefahr wurde nicht erkannt. So waren die Wiederherstellungsarbeiten in Pompeji noch nicht beendet, als der Vesuv schließlich ausbrach. Zwischen 203 und 1139 gab es elf weitere Eruptionen.

Für die nächsten fünfhundert Jahre kam der Vulkan etwas zur Ruhe, bis er 1631 mit einer gewaltigen Eruption wieder erwachte, die viertausend Tote forderte. Ein Ausbruch im Jahr 1906 war so heftig, dass der Vesuv zweihundert Meter niedriger wurde. Seit dem letzten großen Ausbruch 1944, der die Städte Massa di Somma und San Sebastiano fast vollständig zerstörte, verhält sich der Vesuv ruhig. Erloschen ist er aber nicht - und bleibt gefährlich.