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Wasserfälle

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Positive Effekte
"Unnachahmlich sind die Grade des Spritzbades. Vom feinsten Staub des Wassers zum allgewaltigen Strom, vom lieblichen Lüftchen bis zum Sturmwind gibt es die verschiedensten Stufen der Stärke und Wirkung. Äußere Entzündungen würde der feine Staub, das linde Spritzbad heilen, durch Kraftlosigkeit und Schwäche entstandene Schmerzen würde der starke Reiz des mächtigen Spritzbades helfen..."

Bereits 1808 beschrieb ein Salzburger Arzt die positiven Effekte von Wasserfällen. Allerdings ging das Wissen um ihren Nutzen als Quelle der Gesundheit im Laufe der Zeit verloren. Eine Studie österreichischer Forscher konnte 2004 dann den wissenschaftlichen Beweis erbringen: Die hohe Konzentration an negativen Luftionen - die so genannte Wasserfallelektrizität, bei der durch die Bewegung der Wasserteilchen in der Luft oder bei ihrem Aufprall am Boden Reibungselektrizität erzeugt wird - stimuliere das Immunsystem und verringere zudem die Anfallshäufigkeit bei Allergikern und Asthmatikern.

Speziell über den Atemtrakt erlangten die negativen Luftionen medizinische Wirksamkeit. Im Bereich der Nasenwege würden sie ihre Ladung an die Schleimhäute abgeben und dadurch die Beweglichkeit der Flimmerhärchen erhöhen, was zu einer stärkeren Reinigungswirkung der Schleimhäute führt.

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Die Victoria-Fälle
Am 16. November 1855 erblickte der schottische Missionar und Forschungsreisende David Livingston als erster Europäer den größten Wasservorhang der Erde - und benannte ihn zu Ehren seiner Königin Victoria Falls.

Auf einer Breite von mehr als 1.700 Metern ergießen sich die Wassermassen des Flusses Sambesi an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia über eine 110 Meter hohe Felswand. Bis zu dreihundert Meter steigt der Sprühnebel auf - ein Schauspiel, das noch in dreißig Kilometern Entfernung zu beobachten ist und den Victoria-Fällen in der Sprache der einheimischen Kololo den Namen Donnernder Rauch einbrachte.

Umgeben ist der Wasserfall von einem rund siebzig Quadratkilometer großen Naturschutzpark, dessen tropische Vegetation sich der Feuchtigkeit des Sprühnebels verdankt. 1989 erklärte die UNESCO die Victoria-Fälle zum Weltnaturerbe. Jedoch führte dieser Titel auch zu Konflikten zwischen Befürwortern von Staudammprojekten, die den Sambesi als Energielieferant nutzen wollen, und Naturschützern, die vor einer Bedrohung der einzigartigen Flora und Fauna warnen. Darüber hinaus werden auch Einbußen im einträglichen Tourismusgeschäft befürchtet.