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Wetter
Aprilwetter

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Launischer April
"April, April, der macht was er will!" Sprichwörtlich ist das wechselhafte Aprilwetter geworden: Mal herrschen sommerliche Temperaturen und die Sonne strahlt vom Himmel, kurz darauf ist es winterlich kalt und aus Regen wird mancherorts sogar wieder Schnee.

Meteorologen haben für das Phänomen eine einfache Erklärung: die unterschiedliche Erwärmung der Luftmassen während der Umstellung des Wetters von Winter auf Sommer. Wenn im April das südliche Europa durch die höher stehende Sonne schon kräftig aufgeheizt wird, ist es im Norden des Kontinents noch winterlich kalt.

Die Richtung der Luftströmung beeinflusst die Bewegung der Luftmassen - mal fließt warme Luft nach Norden, mal kalte gen Süden. Natürlich passiert das nicht nur im April. Doch in dieser Zeit liegt über Mitteleuropa die so genannte Frontalzone. An der Grenze unterschiedlicher Luftmassen ziehen Tiefdruckgebiete entlang, die beim Vermischen von warmer und kalter Luft entstehen.

Stabile Wetterlagen sind aufgrund der Temperaturgegensätze selten, immer wieder wechseln sich kräftige Schauer, Wind und sonnige Abschnitte ab. Im Verlauf des Frühlings verlagert sich die Frontalzone mit der höher steigenden Sonne in den Norden. Ende April haben sich die Temperaturunterschiede ausgeglichen, das Wetter wird beständiger und meist auch freundlicher. Bis dahin aber sollte man nicht ohne Regenschirm aus dem Haus gehen.

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Wetterfrösche
Wenn wir das Wort "Wetterfrösche" hören, denken wir in erster Linie an Meteorologen. Ursprünglich aber bezeichnete der seit den 1870er Jahren gebräuchliche Begriff in kleinen Einmachgläsern gehaltene Laubfrösche, die, so der Glaube, je nach Verhalten, das Wetter für die kommenden Tage prognostizierten: Kletterte das Tier auf einer im Glas stehenden Leiter nach oben, so war das Anzeichen für schönes Wetter. Blieb der Frosch auf dem Glasboden, deutete das auf eher schlechtes Wetter hin.

Tatsächlich aber gibt es keinen Zusammenhang von Froschverhalten und künftigem Wettergeschehen. Der Klettertrieb lässt einzig auf ein hungriges Tier schließen: In freier Natur finden die Frösche bei nass-kaltem Wetter genügend Insekten auf dem Boden. Bei gutem Wetter setzen sich Fliegen und Mücken aber auf Blätter und Sträucher. Der Frosch kommt nur an seine Beute, wenn er sich in luftigere Höhen begibt.

Ein Laubfrosch nimmt Feuchtigkeitsschwankungen wahr - im Glas jedoch nicht. Eine Wettervorhersage kann man aus seinem Verhalten also nicht ableiten.