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Wind

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Atmosphärische Zirkulation
Quelle der Windkraft ist die Strahlungsenergie der Sonne. Unterschiede der Bodenbeschaffenheit und Breitengradabhängigkeit des Strahlungseinfalls führen zu Differenzen im Strahlungshaushalt: Die Erdoberfläche wird unterschiedlich stark erwärmt. So hat der Äquatorbereich sehr hohe, die Pole haben sehr niedrige Temperaturen.

Diese Charakteristika des Strahlungshaushaltes entscheiden über das Luftdruckverhalten. So bildet sich am Äquator ein beständiges Tief. Da die Luftzirkulation in der Atmosphäre auf den Ausgleich der Temperatur- und Luftdruckunterschiede gerichtet ist, strömt die kältere Luft der Regionen jenseits des Äquators in das "Tiefdruckloch".

Die aufgestiegene Warmluft kühlt inzwischen ab, wird schwerer und sinkt bei den Polen wieder auf die Erdoberfläche zu: ein Kreislauf der zirkulierenden Luftschichten, bei dem die nach Norden strömenden Winde noch durch die Drehbewegung der Erde nach Westen hin abgelenkt werden, die Hauptwindrichtung dreht nach Südwesten. Die Regelmäßigkeiten in der globalen atmosphärischen Zirkulation führen zur Herausbildung eines typischen Systems von Luftströmungen; Beispiele sind Passatwinde und die Westwindzone der mittleren Breiten.

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Mühlengeschichte
Im 11. Jahrhundert gab es in Europa die ersten Mühlen. Experten vermuten, dass die Erfindung aus arabischen Ländern importiert wurde. Aus simplen Mahlsteinen (4000 v. Chr.) und dem Wasserrad (3000 v. Chr.) wurde die Wassermühle, die der römische Architekturphilosoph Vitruv im Jahr 10 v. Chr. beschrieb.

Lange dauerte es, bis sich die Müller auf den Wind als Energiequelle besannen. Die erste Windmühle wird im Jahr 1180 in der Normandie erwähnt. Schnell verbreitete sich von dort die neue Technik in Europa. Den Anfang machte die Bockwindmühle. Das ganze Gebäude war drehbar auf einem Bock gelagert und konnte schnell abgebaut und an einem anderen Ort wieder aufgebaut werden. Nur der Bock blieb zurück.

Eine stabilere Variante war die Paltrockmühle - sie entsprach der Bockwindmühle, nur wurde das Gebäude auf Rollen gelagert. Eine echte Neuerung stellte die Kokerwindmühle dar: Sie bestand aus einem das Mahlwerk aufnehmenden festen und einem aufgesetzten drehbaren Teil.

Aus dieser Art entwickelte sich die Turmmühle, die wir heute noch vor allem im Mittelmeerraum sehen können - ein gemauerter Körper mit aufgesetzten beweglicher Kappe - die Art, die auch Don Quijote bekämpfte. Die modernste Windmühlenart ist die Holländermühle - ein meist achteckiger Körper mit ebenfalls drehbarer Kappe.