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Wirbelsturm
Unwetter

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Hurrikane...
entstehen in Gebieten, in denen das Meer Temperaturen von mindestens 27 Grad Celsius aufweist. Hier verdunstet Wasser in großen Mengen: Es steigt nach oben und verdichtet sich in der immer kälteren Luft zu Gewitterwolken. Auf der Wasseroberfläche entsteht gleichzeitig ein Unterdruck - Luft aus der Umgebung strömt aus allen Richtungen nach.

Die Luftmassen, wiedererwärmt und voller Wasserdampf, steigen in einer Art Schlauch oder Kamin nach oben. Daraus wird später das "Auge" des Hurrikans. Die Erdrotation, bei genügendem Abstand zum Äquator, bewirkt dann eine Krümmung der Wolkenbewegung - ein Wirbel entsteht. Auf der nördlichen Halbkugel dreht er sich gegen den Uhrzeiger, südlich des Äquators mit ihm.

Solch ein tropischer Wirbelsturm kann bis zu einem Durchmesser von Hunderten von Kilometern wachsen und Flächen von mehreren Tausend Quadratkilometern überdecken. Mitunter bewegt er sich wochenlang mit Geschwindigkeiten von 15 bis 30 Stundenkilometern fort, bis ihm sein Treibstoff ausgeht: das warme Wasser.

Zum Hurrikan wird ein solcher Sturm, wenn er eine Windgeschwindigkeit von mehr als 118 Stundenkilometern aufweist - ab 178 Stundenkilometern gilt er als major hurricane. Im Atlantik wüten pro Jahr durchschnittlich neun tropische Stürme; fünf von ihnen entwickeln sich zu Hurrikanen.