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Ein Drittel aller Landmassive
250 Millimeter Niederschlag im Jahr sind die Grenze: Fällt weniger Regen, gilt das Terrain als Wüste. Wo Wasser fehlt, ist die Vegetation nicht flächendeckend: Wüsten sind zu weniger als der Hälfte mit Pflanzen bedeckt. Nur noch hoch spezialisierte Arten überleben unter solchen Bedingungen.

Etwa ein Drittel aller Landmassive der Erde bestehen aus Wüsten beziehungsweise Halbwüsten. Die meisten davon gibt es in Asien, Australien und Amerika: wie das Great Sandy Desert, die Mojave-Wüste oder die Wüste Gobi. Fachleute nennen verschiedene Gründe für die Trockenheit: Kalte Meeresströmungen und hoher Luftdruck lassen keine Wolken entstehen. Durch große Entfernungen zum Meer erreichen Wolken das Binnenland nur selten. Auch Gebirgsmassive halten Wolken zurück.

Übrigens: Selbst wenn die Wärme fehlt, spricht man von einer Wüste, wie bei den Kälte- und Eiswüsten der Hochebenen und Polargebiete.