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Atomwaffen
U-Boote

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Project Jennifer...
hieß eine der aufwendigsten Geheimoperationen des Kalten Krieges. Im März 1968 sank K-129, ein sowjetisches U-Boot mit drei Atomraketen an Bord, in der Nähe von Hawaii. Die Sowjetunion startete zwar eine Suchaktion, konnte das Boot jedoch nicht finden.

Die USA hingegen besaßen ein weltweites Sonar-Spürnetzwerk auf dem Meeresgrund, das so genannte SOSUS, das eine Explosion registriert hatte. Mit den SOSUS-Daten ließ sich das sowjetische Boot in fünftausend Meter Tiefe lokalisieren. Präsident Nixon beauftragte die CIA mit der Bergung des kompletten Rumpfes inklusive der Atomraketen.

Zwei riesige Schiffe wurden daraufhin für mehr als vierhundert Millionen Dollar gebaut - die Hughes Glomar Explorer und die Hughes Mining Barge. Die Mining Barge glich einem schwimmenden Hangar, in den ein komplettes U-Boot passte. Eine mechanische Kralle sollte das sowjetische U-Boot am Meeresgrund umfassen und anheben.

Die Mining Barge konnte tauchen, und setzte sich unter die Glomar Explorer, auf der ein mächtiger Bohrturm saß, welcher von oben die Kralle der Mining Barge in fünftausend Meter Tiefe schrauben sollte. 1974 wurde die Bergung schließlich unter strengster Geheimhaltung versucht.

Zwar wusste die Sowjetunion durch einen Spion inzwischen von der Absicht der CIA, ließ diese aber stillschweigend gewähren, da man nicht an den Erfolg einer Bergung aus fünftausend Meter Tiefe glaubte. Die Kralle der Glomar Explorer umfasste tatsächlich das sowjetische U-Boot und hob es nach oben. Auf dem Weg zerbrach das U-Boot jedoch in zwei Teile, nur der vordere Teil wurde geborgen.

Bis heute sind die Resultate der Bergung geheim. Nach dem Ende des Kalten Krieges übergaben die USA ein Video an Boris Jelzin, dass die Bestattung der sowjetischen Matrosen zeigt, die 1968 mit K-129 untergegangen waren.