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Feuerwehr

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19. bis 28. Juni im Jahr 64 v. Chr.: Als größte Brandkatastrophe des Altertums gilt der Brand von Rom. Die Ursache - manche vermuten Brand- stiftung auf Veranlassung Kaiser Neros - ist nie ganz aufgeklärt worden. Dass die Christen, denen Nero die Schuld zuschob, unschuldig waren, wurde später eindeutig festgestellt.
5. bis 8. Mai 1842: Der Stadtkern von Hamburg brennt zu zwei Dritteln nieder, trotz des Einsatzes von etwa 1000 Feuerwehrmännern mit 46 Land- und Schiffsspritzen. Die Katastrophe ging als "Der große Brand von Hamburg" in die Geschichte ein.
5. Oktober 1871: Chicago wird zum größten Teil durch den "Großen Brand" zerstört, der im Stall eines Vorstadtfarmers ausbrach, weil dessen Kuh beim Melken die brennende Stall-Laterne ins Stroh stieß.
26. April 1986: In der Ukraine explodiert der Block IV des Siedewasserreaktors im AKW Tschernobyl. 240 Feuerwehrmänner löschen - trotz des hohen Strahlenrisikos - die zahlreichen Brände im Kernkraftwerk. Sie verhindern damit eine mögliche Kernschmelze in den drei Nachbarmeilern und letzten Endes eine atomare Katastrophe. Nach offiziellen Berichten verlieren sechs Feuerwehrleute bei diesem riskanten Einsatz ihr Leben.
Januar 1994: In den Außenbezirken von Sydney wüten verheerende Buschbrände, die bei Trockenheit und 40 Grad Celsius Lufttemperatur durch Stürme mit 90 Stundenkilometern angefacht werden. Feuerwehr und Militär sind mit 20.000 Mann im Einsatz. Sie bekämpfen an die 180 Brandherde.
11. September 2001: Kurz nacheinander schlagen zwei Passagierflugzeuge in die Türme des World Trade Center in New York ein. Der Treibstoff in den Flugzeugtanks explodiert. Die oberen Stockwerke der Hochhäuser brennen. In kurzer Zeit sind ungefähr 400 Feuerwehrleute am Einsatzort. Weitere Einheiten kommen hinzu. Die Mannschaften können circa 28.000 Menschen retten, bevor die Türme einstürzen. 343 Feuerwehrleute sterben beim Einsatz.