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Feuerwehr

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Wer "Feuer" sagt, ...
meint einen sichtbaren Verbrennungsprozess, bei dem zunächst eine Initialzündung (zum Beispiel eine Feuerzeugflamme) genügend Wärme freisetzen muss, um einen Brennstoff zu einer Reaktion mit Sauerstoff anzuregen. Ist diese Oxidation einmal in Gang gesetzt, gibt sie von sich aus genügend Wärme frei, um auf den gesamten Brennstoff überzugreifen.

Es entsteht eine Kettenreaktion, die dem Feuer ermöglicht, sich selbst zu erzeugen. Sichtbar wird das durch Rußpartikel, genauer gesagt: Kohlenstoffatome. Diese lösen sich aus dem entzündeten Brennstoff und steigen mit der freigesetzten Wärme senkrecht auf.

Die Elektronen der Kohlenstoffatome haben auf Grund der Wärme ein höheres Energieniveau erreicht. Sie entfernen sich vom Atomkern zur Außenhülle, können ihre neue Position aber nicht lange aufrechterhalten, weil sie sich sofort wieder abkühlen. Mit dem Wärmeverlust kehrt sich der Vorgang um.

Die Elektronen geben ihre nun frei werdende Energie wieder ab - nicht in Form von Wärme, sondern als Lichtquanten (Photonen). Diese Bausteine elektromagnetischer Strahlung sind das Licht, welches das menschliche Auge als Flamme wahrnimmt.