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Feuerwehr

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Gott zur Ehr', dem nächsten zur Wehr
So lautete das Motto der Feuerwehren. Nach dem Thüringer Brand- und Katastrophenschutzgesetz sind die Gemeinden für den Brandschutz und die Allgemeine Hilfe zuständig. Freiwillige Feuerwehren rekrutieren ihre Mitglieder aus der Bevölkerung. Sie werden zumeist zum Löschen von Bränden oder zur Unfallhilfe gerufen.

So war es auch in der Nacht zum 15. August 2003. Die FFW Niederpöllnitz und Frießnitz rückt wegen eines Schwelbrandes in einem Getreidesilo im Thüringer Landkreis Greiz aus. Andere Wehren sind bereits seit einem Tag mit der Entfernung des überhitzten Getreides und dem Abdecken von Brandnestern beschäftigt.

Eine Stunde nach Mitternacht passiert die Katastrophe: Eine Staubexplosion bringt zwei Etagen des Silos zum Einsturz. Fünf Feuerwehrleute werden verschüttet. Drei können schwer verletzt geborgen werden. Für einen 22-jährigen Feuerwehrmann und einen 52-jährigen Ortsbrandmeister kommt jede Hilfe zu spät. "Wir werden ihr Andenken stets in Ehren bewahren", sagte Thüringers Innenminister Andreas Trautvetter nach dem Unglück.